Das heilige Maskuline ist eine Bewegung der Neuerfindung von Männlichkeit, die Qualitäten zurückholt, die von performativer Virilität oft überschattet werden — Verletzlichkeit, Verantwortung, Präsenz, Engagement, schützende Aufrichtigkeit. Inspiriert von Robert Bly (Iron John), Robert Moore und Douglas Gillette (King, Warrior, Magician, Lover), David Deida (The Way of the Superior Man) und Initiationstraditionen (Schamanismus, Sufismus, keltische Mythologie) verkörpert es sich heute in Männerkreisen, Übergangsritualen, somatischer Arbeit (rituelles Kämpfen, Wandern, gutturaler Gesang) und ehrlicher Konfrontation in Gemeinschaft. Fernab jeder Opposition zum Femininen ehrt das heilige Maskuline die Archetypen König (Vision, Dienst), Krieger (Engagement, Grenzen), Magier (Weisheit) und Liebender (Leidenschaft, Präsenz). Kreise werden von Facilitator:innen gehalten, die in emotionaler Sicherheit, Einvernehmen und Konfliktnavigation geschult sind. In der Schweiz und in Portugal begleiten monatliche Kreise, Naturretreats und lange Programme (ManKind Project, Mythopoetisch) Männer im Übergang von verlängerter Adoleszenz zu reifer, kreativer Männlichkeit.
Männerkreise, geleitet von ausgebildetem Facilitator
Übergangsrituale und initiatische Arbeit
Somatische Arbeit: rituelles Kämpfen, Wandern, gutturaler Gesang
Archetypen: König, Krieger, Magier, Liebender (Moore-Gillette)
Inspirationen: Bly, Moore, Deida, Initiationstraditionen
Ehren von Verletzlichkeit, Verantwortung, Aufrichtigkeit