Tiergestützte Therapie, auch bekannt als Zootherapie oder tiergestützte Intervention (TGI), ist ein innovativer therapeutischer Ansatz, der die Anwesenheit und Interaktion mit speziell ausgewählten und ausgebildeten Tieren nutzt, um das körperliche, emotionale, kognitive und soziale Wohlbefinden von Menschen zu fördern. In der Schweiz arbeiten zertifizierte und professionell ausgebildete Therapeut:innen mit Hunden, Pferden, Kaninchen, Meerschweinchen, Katzen, Eseln und manchmal Bauernhoftieren in Zürich, Basel, Bern, Genf, Lausanne, Freiburg und der gesamten Deutsch- und Westschweiz. Dieser anerkannte therapeutische Ansatz begleitet wirksam Kinder, Erwachsene und ältere Menschen in verschiedenen Kontexten: Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), Entwicklungs- und Lernstörungen, Angst, Depression und Stimmungsstörungen, körperliche und motorische Rehabilitation, kognitive Stimulation und Prävention von Abbau bei Senioren, Behinderungsbegleitung, soziale Wiedereingliederung und Bekämpfung von Isolation. Reittherapie (mit Pferd) und Hippotherapie sind in der Schweiz besonders entwickelte Spezialisierungen. Sitzungen können in der Praxis, zu Hause, in Institutionen (Pflegeheime, Krankenhäuser, Sonderschulen) oder im Freien stattfinden. Zootherapie-Tiere werden sorgfältig nach ruhigem Temperament und Interaktionsfähigkeit ausgewählt, tierärztlich betreut und ihr Wohlergehen hat absolute Priorität.