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VeveySchamanismus ist eine vorreligiöse spirituelle Praxis, die auf direkter Erfahrung veränderter Bewusstseinszustände basiert und Heilung, Führung sowie Wiederverbindung mit der Natur zum Ziel hat. Der Begriff stammt vom tungusischen Wort «šaman» (der Wissende) und bezeichnet Praktizierende, die in Trance zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt vermitteln. Kernmethoden sind schamanische Reisen mit monotoner Trommelfrequenz (4–7 Hz, Theta-Bereich), Krafttierarbeit, Seelenrückholung und Energieextraktion. Schamanismus ist keine Religion, sondern eine Methodik: Sie existiert in nahezu allen indigenen Kulturen weltweit, von Sibirien über Amazonien bis zu keltischen und nordischen Traditionen Europas.
In der Schweiz ist Schamanismus rechtlich als spirituelle Begleitung eingeordnet, nicht als Gesundheitsberuf. Es gibt keinen geschützten Titel «Schamane» und keine eidgenössische Anerkennung. Die Praxis fällt weder unter das KVG (Grundversicherung) noch wird sie regulär von ASCA oder EMR/RME anerkannt, da diese Register auf körperorientierte Komplementärtherapien fokussiert sind. Klienten tragen die Kosten in der Regel selbst. Seriöse Praktizierende weisen transparent auf diese Grenzen hin und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Eine schamanische Einzelsitzung dauert in der Schweiz typischerweise 90–120 Minuten und kostet CHF 100–180 (Stand 2026). Erstgespräche mit Anamnese liegen häufig bei 120–150 Minuten. Zeremonien in der Gruppe (Trommelkreis, Kakao, Räucherritual) bewegen sich zwischen CHF 40–90 pro Person. Mehrtägige Retreats in der Natur (Vision Quest, Schwitzhütte) kosten CHF 400–1200 je nach Dauer und Verpflegung. Die im Kuralis-Verzeichnis erfassten Angebote zeigen eine Preisspanne von CHF 60–250 pro Sitzung.
Typische Anlässe für schamanische Arbeit sind Lebensübergänge, Trauerprozesse, wiederkehrende emotionale Muster, Sinnsuche und das Gefühl innerer Fragmentierung nach Trauma. Die Seelenrückholung («Soul Retrieval» nach Sandra Ingerman) adressiert dissoziative Anteile, die durch Schock oder Verlust abgespalten wurden. Trommelreisen dienen der Selbsterfahrung, Krafttierarbeit stärkt Ressourcen. Kontraindikationen: akute Psychosen, schwere dissoziative Störungen und unbehandelte bipolare Episoden — hier ist psychiatrische Abklärung vorrangig. Schwangerschaft, Herzerkrankungen und starke Medikation erfordern eine Vorabbesprechung.
Bei der Wahl einer Praktikerin oder eines Praktikers zählen Ausbildungsdauer (mindestens 2–3 Jahre bei anerkannten Schulen wie Foundation for Shamanic Studies, Scandinavian Center for Shamanic Studies oder eigenständigen Lehrlinien), Ethik-Kodex, Supervision und Umgang mit kulturellen Traditionen. Fragen Sie nach der konkreten Linie (sibirisch-core, amazonisch, europäisch-keltisch), nach Referenzen und nach dem Umgang mit psychischer Vorbelastung. Ein seriöser Erstkontakt klärt Erwartungen, Grenzen und schliesst medizinische Notlagen aus. Im Kuralis-Verzeichnis ist Schamanismus in der Westschweiz mit einer Praktikerin in der Region Bulle/Pringy vertreten, mit Sitzungssprachen Französisch, Spanisch, Englisch und Italienisch.
Einzelsitzung: 90–120 Minuten, CHF 100–180 in der Schweiz (Stand 2026).
Gruppenzeremonien (Trommelkreis, Kakao): CHF 40–90 pro Person und Abend.
Mehrtägige Retreats (Vision Quest, Schwitzhütte): CHF 400–1200.
Trommelfrequenz für Reisen: monotone 4–7 Hz im Theta-Bereich zur Bewusstseinsverschiebung.
Keine KVG-Deckung; ASCA und EMR/RME erkennen Schamanismus in der Regel nicht an.
Kein geschützter Berufstitel «Schamane» in der Schweiz — Ausbildungsdauer variiert stark.
Anerkannte Schulen: Foundation for Shamanic Studies (Michael Harner), Scandinavian Center for Shamanic Studies (Jonathan Horwitz).
Typische Anlässe: Trauer, Lebensübergänge, Sinnsuche, wiederkehrende Muster, Trauma-Integration.
Kontraindikationen: akute Psychose, schwere Dissoziation, unbehandelte bipolare Episoden.
Seelenrückholung («Soul Retrieval») nach Sandra Ingerman: Integration abgespaltener psychischer Anteile.
Kein Substanzgebrauch nötig — Trommel und Gesang sind Standardwerkzeuge; Ayahuasca/Peyote sind in der Schweiz illegal.
Kuralis-Verzeichnis: aktuell 1 aktive Praktikerin in der Westschweiz (Region Bulle/Pringy), Sprachen FR/ES/EN/IT.
Preisindikationen
CHF 80–120 / Sitzung (abhängig von der Therapeutin/dem Therapeuten)
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Schamanismus ist eine vorreligiöse spirituelle Praxis, die auf direkter Erfahrung veränderter Bewusstseinszustände basiert und Heilung, Führung sowie Wiederverbindung mit der Natur zum Ziel hat. Der Begriff stammt vom tungusischen Wort «šaman» (der Wissende) und bezeichnet Praktizierende, die in Trance zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt vermitteln. Kernmethoden sind schamanische Reisen mit monotoner Trommelfrequenz (4–7 Hz, Theta-Bereich), Krafttierarbeit, Seelenrückholung und Energieextraktion. Schamanismus ist keine Religion, sondern eine Methodik: Sie existiert in nahezu allen indigenen Kulturen weltweit, von Sibirien über Amazonien bis zu keltischen und nordischen Traditionen Europas.
In der Schweiz ist Schamanismus rechtlich als spirituelle Begleitung eingeordnet, nicht als Gesundheitsberuf. Es gibt keinen geschützten Titel «Schamane» und keine eidgenössische Anerkennung. Die Praxis fällt weder unter das KVG (Grundversicherung) noch wird sie regulär von ASCA oder EMR/RME anerkannt, da diese Register auf körperorientierte Komplementärtherapien fokussiert sind. Klienten tragen die Kosten in der Regel selbst. Seriöse Praktizierende weisen transparent auf diese Grenzen hin und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Eine schamanische Einzelsitzung dauert in der Schweiz typischerweise 90–120 Minuten und kostet CHF 100–180 (Stand 2026). Erstgespräche mit Anamnese liegen häufig bei 120–150 Minuten. Zeremonien in der Gruppe (Trommelkreis, Kakao, Räucherritual) bewegen sich zwischen CHF 40–90 pro Person. Mehrtägige Retreats in der Natur (Vision Quest, Schwitzhütte) kosten CHF 400–1200 je nach Dauer und Verpflegung. Die im Kuralis-Verzeichnis erfassten Angebote zeigen eine Preisspanne von CHF 60–250 pro Sitzung.
Typische Anlässe für schamanische Arbeit sind Lebensübergänge, Trauerprozesse, wiederkehrende emotionale Muster, Sinnsuche und das Gefühl innerer Fragmentierung nach Trauma. Die Seelenrückholung («Soul Retrieval» nach Sandra Ingerman) adressiert dissoziative Anteile, die durch Schock oder Verlust abgespalten wurden. Trommelreisen dienen der Selbsterfahrung, Krafttierarbeit stärkt Ressourcen. Kontraindikationen: akute Psychosen, schwere dissoziative Störungen und unbehandelte bipolare Episoden — hier ist psychiatrische Abklärung vorrangig. Schwangerschaft, Herzerkrankungen und starke Medikation erfordern eine Vorabbesprechung.
Bei der Wahl einer Praktikerin oder eines Praktikers zählen Ausbildungsdauer (mindestens 2–3 Jahre bei anerkannten Schulen wie Foundation for Shamanic Studies, Scandinavian Center for Shamanic Studies oder eigenständigen Lehrlinien), Ethik-Kodex, Supervision und Umgang mit kulturellen Traditionen. Fragen Sie nach der konkreten Linie (sibirisch-core, amazonisch, europäisch-keltisch), nach Referenzen und nach dem Umgang mit psychischer Vorbelastung. Ein seriöser Erstkontakt klärt Erwartungen, Grenzen und schliesst medizinische Notlagen aus. Im Kuralis-Verzeichnis ist Schamanismus in der Westschweiz mit einer Praktikerin in der Region Bulle/Pringy vertreten, mit Sitzungssprachen Französisch, Spanisch, Englisch und Italienisch.
Einzelsitzung: 90–120 Minuten, CHF 100–180 in der Schweiz (Stand 2026).
Gruppenzeremonien (Trommelkreis, Kakao): CHF 40–90 pro Person und Abend.
Mehrtägige Retreats (Vision Quest, Schwitzhütte): CHF 400–1200.
Trommelfrequenz für Reisen: monotone 4–7 Hz im Theta-Bereich zur Bewusstseinsverschiebung.
Keine KVG-Deckung; ASCA und EMR/RME erkennen Schamanismus in der Regel nicht an.
Kein geschützter Berufstitel «Schamane» in der Schweiz — Ausbildungsdauer variiert stark.
Anerkannte Schulen: Foundation for Shamanic Studies (Michael Harner), Scandinavian Center for Shamanic Studies (Jonathan Horwitz).
Typische Anlässe: Trauer, Lebensübergänge, Sinnsuche, wiederkehrende Muster, Trauma-Integration.
Kontraindikationen: akute Psychose, schwere Dissoziation, unbehandelte bipolare Episoden.
Seelenrückholung («Soul Retrieval») nach Sandra Ingerman: Integration abgespaltener psychischer Anteile.
Kein Substanzgebrauch nötig — Trommel und Gesang sind Standardwerkzeuge; Ayahuasca/Peyote sind in der Schweiz illegal.
Kuralis-Verzeichnis: aktuell 1 aktive Praktikerin in der Westschweiz (Region Bulle/Pringy), Sprachen FR/ES/EN/IT.
Preisindikationen
CHF 80–120 / Sitzung (abhängig von der Therapeutin/dem Therapeuten)
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