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LausanneSprachen: FR · ENTherapeutische Massage ist eine manuelle Therapieform, die Kneten, Druck, Friktion, Effleurage und Weichteiltechniken kombiniert, um muskuloskelettale Beschwerden gezielt zu behandeln. Sie unterscheidet sich von der Wellness-Massage durch einen klinischen Ansatz mit Anamnese, Behandlungsplan und Verlaufskontrolle. In der Schweiz wird sie von Fachpersonen mit anerkannter Ausbildung ausgeübt, die häufig eine ASCA- oder RME-Zertifizierung besitzen. Die Therapie richtet sich an Personen mit chronischen Muskelschmerzen, posttraumatischer Rehabilitation, stressbedingten Verspannungen oder Zirkulationsstörungen.
Eine Standardsitzung in der Schweiz dauert 60 bis 90 Minuten und kostet zwischen CHF 90 und CHF 160 (Stand 2026). Die Erstkonsultation umfasst eine strukturierte Anamnese von 15 bis 20 Minuten und dauert häufig 75 bis 90 Minuten (CHF 110–180). In grösseren Zentren wie Genf, Lausanne, Zürich oder Bern liegen die Tarife im oberen Bereich (CHF 130–160 pro Stunde); in kleineren Ortschaften bewegen sie sich zwischen CHF 90 und CHF 120. Kürzere Behandlungen von 30 bis 45 Minuten für gezielte Bereiche (Nacken, Rücken, Schultern) werden zwischen CHF 50 und CHF 90 abgerechnet.
Die Hauptindikationen sind chronische Lumbalgien, Zervikalgien, myofasziale Triggerpunkte, muskuläre Kontrakturen, Spannungskopfschmerzen, Sporterholung und Fibromyalgie. Die manuelle Lymphdrainage (MLD) wird bei Ödemen, Wassereinlagerungen und postoperativen Zuständen eingesetzt. Relative Kontraindikationen umfassen akute Infekte mit Fieber, unbehandelte tiefe Venenthrombose, akute entzündliche Phasen, unkontrollierte Antikoagulation, kürzliche Frakturen und bestimmte onkologische Situationen. Bei strukturellen Pathologien (Bandscheibenvorfall mit neurologischem Defizit, Fraktur, Tumor) ersetzt die Massagetherapie keine ärztliche Abklärung.
In der Schweiz ist der Beruf des Massagetherapeuten nicht bundesrechtlich reguliert, wird jedoch über privatrechtliche Qualitätslabels strukturiert. Die zwei zentralen Anerkennungen für die Krankenkassen-Zusatzversicherung sind ASCA (Fondation Suisse pour les Médecines Complémentaires) und EMR/RME (ErfahrungsMedizinisches Register). Die anerkannte Ausbildung umfasst je nach Label zwischen 150 und 600 Stunden Fachausbildung plus medizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie, Pathologie). Fragen Sie vor der Terminvereinbarung explizit nach der ASCA- oder EMR-Registrierungsnummer.
Ein typisches Behandlungsprotokoll umfasst 4 bis 8 Sitzungen im Abstand von 1 bis 2 Wochen mit einer Zwischenbewertung nach der dritten Sitzung. Zusatzversicherungen erstatten je nach Vertrag zwischen 60 % und 90 % pro Sitzung, meist mit einem Jahresmaximum von CHF 500 bis CHF 3'000 für Komplementärmedizin. Die Grundversicherung (LAMal/KVG) deckt therapeutische Massage nicht ab. Im Kuralis-Verzeichnis sind schweizweit 16 aktive Fachpersonen im Bereich Massage gelistet, mit Präsenz in der Romandie (Genf, Lausanne, Neuchâtel, Porrentruy, Martigny, Sion, Biel) sowie mehrsprachiger Betreuung auf Französisch, Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Arabisch.
Standardsitzung: 60–90 Minuten, CHF 90–160 in der Schweiz (Stand 2026).
Erstkonsultation mit Anamnese: 75–90 Minuten, CHF 110–180.
Gezielte Kurzsitzung (Nacken/Rücken/Schultern): 30–45 Minuten, CHF 50–90.
Anerkennung für Rückerstattung: ASCA und/oder EMR/RME (Zusatzversicherung erforderlich).
Anerkannte Ausbildung: 150–600 Stunden Fachausbildung plus medizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie, Pathologie).
Rückerstattung Zusatzversicherung: 60–90 % pro Sitzung, Jahresmaximum meist CHF 500–3'000.
Grundversicherung (KVG/LAMal) deckt therapeutische Massage nicht ab.
Typisches Protokoll: 4–8 Sitzungen im Abstand von 1–2 Wochen, Reevaluation nach der 3. Sitzung.
Hauptindikationen: chronische Lumbalgien, Zervikalgien, myofasziale Triggerpunkte, Spannungskopfschmerzen, Sporterholung, Fibromyalgie.
Relative Kontraindikationen: akute Infekte mit Fieber, tiefe Venenthrombose, akute Entzündungen, unkontrollierte Antikoagulation, kürzliche Frakturen.
Manuelle Lymphdrainage (MLD): spezifische Technik für Ödeme, Wassereinlagerungen und postoperative Zustände.
Verbreitete Techniken: Schwedisch (klassisch), Deep Tissue, Sportmassage, Triggerpunkt, MLD, Pränatal/Postnatal, Faszientherapie, Hot Stone.
Unterschied zur Physiotherapie: Physiotherapie ist medizinisch verordnet und über KVG abrechenbar; Massagetherapie läuft über Zusatzversicherung.
Verzeichnis-Abdeckung: 16 aktive Fachpersonen in der Schweiz, mehrsprachig (FR, DE, EN, PT, ES, AR).
Preisindikationen
CHF 80–120 / Sitzung (abhängig von der Therapeutin/dem Therapeuten)
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Therapeutische Massage ist eine manuelle Therapieform, die Kneten, Druck, Friktion, Effleurage und Weichteiltechniken kombiniert, um muskuloskelettale Beschwerden gezielt zu behandeln. Sie unterscheidet sich von der Wellness-Massage durch einen klinischen Ansatz mit Anamnese, Behandlungsplan und Verlaufskontrolle. In der Schweiz wird sie von Fachpersonen mit anerkannter Ausbildung ausgeübt, die häufig eine ASCA- oder RME-Zertifizierung besitzen. Die Therapie richtet sich an Personen mit chronischen Muskelschmerzen, posttraumatischer Rehabilitation, stressbedingten Verspannungen oder Zirkulationsstörungen.
Eine Standardsitzung in der Schweiz dauert 60 bis 90 Minuten und kostet zwischen CHF 90 und CHF 160 (Stand 2026). Die Erstkonsultation umfasst eine strukturierte Anamnese von 15 bis 20 Minuten und dauert häufig 75 bis 90 Minuten (CHF 110–180). In grösseren Zentren wie Genf, Lausanne, Zürich oder Bern liegen die Tarife im oberen Bereich (CHF 130–160 pro Stunde); in kleineren Ortschaften bewegen sie sich zwischen CHF 90 und CHF 120. Kürzere Behandlungen von 30 bis 45 Minuten für gezielte Bereiche (Nacken, Rücken, Schultern) werden zwischen CHF 50 und CHF 90 abgerechnet.
Die Hauptindikationen sind chronische Lumbalgien, Zervikalgien, myofasziale Triggerpunkte, muskuläre Kontrakturen, Spannungskopfschmerzen, Sporterholung und Fibromyalgie. Die manuelle Lymphdrainage (MLD) wird bei Ödemen, Wassereinlagerungen und postoperativen Zuständen eingesetzt. Relative Kontraindikationen umfassen akute Infekte mit Fieber, unbehandelte tiefe Venenthrombose, akute entzündliche Phasen, unkontrollierte Antikoagulation, kürzliche Frakturen und bestimmte onkologische Situationen. Bei strukturellen Pathologien (Bandscheibenvorfall mit neurologischem Defizit, Fraktur, Tumor) ersetzt die Massagetherapie keine ärztliche Abklärung.
In der Schweiz ist der Beruf des Massagetherapeuten nicht bundesrechtlich reguliert, wird jedoch über privatrechtliche Qualitätslabels strukturiert. Die zwei zentralen Anerkennungen für die Krankenkassen-Zusatzversicherung sind ASCA (Fondation Suisse pour les Médecines Complémentaires) und EMR/RME (ErfahrungsMedizinisches Register). Die anerkannte Ausbildung umfasst je nach Label zwischen 150 und 600 Stunden Fachausbildung plus medizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie, Pathologie). Fragen Sie vor der Terminvereinbarung explizit nach der ASCA- oder EMR-Registrierungsnummer.
Ein typisches Behandlungsprotokoll umfasst 4 bis 8 Sitzungen im Abstand von 1 bis 2 Wochen mit einer Zwischenbewertung nach der dritten Sitzung. Zusatzversicherungen erstatten je nach Vertrag zwischen 60 % und 90 % pro Sitzung, meist mit einem Jahresmaximum von CHF 500 bis CHF 3'000 für Komplementärmedizin. Die Grundversicherung (LAMal/KVG) deckt therapeutische Massage nicht ab. Im Kuralis-Verzeichnis sind schweizweit 16 aktive Fachpersonen im Bereich Massage gelistet, mit Präsenz in der Romandie (Genf, Lausanne, Neuchâtel, Porrentruy, Martigny, Sion, Biel) sowie mehrsprachiger Betreuung auf Französisch, Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Arabisch.
Standardsitzung: 60–90 Minuten, CHF 90–160 in der Schweiz (Stand 2026).
Erstkonsultation mit Anamnese: 75–90 Minuten, CHF 110–180.
Gezielte Kurzsitzung (Nacken/Rücken/Schultern): 30–45 Minuten, CHF 50–90.
Anerkennung für Rückerstattung: ASCA und/oder EMR/RME (Zusatzversicherung erforderlich).
Anerkannte Ausbildung: 150–600 Stunden Fachausbildung plus medizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie, Pathologie).
Rückerstattung Zusatzversicherung: 60–90 % pro Sitzung, Jahresmaximum meist CHF 500–3'000.
Grundversicherung (KVG/LAMal) deckt therapeutische Massage nicht ab.
Typisches Protokoll: 4–8 Sitzungen im Abstand von 1–2 Wochen, Reevaluation nach der 3. Sitzung.
Hauptindikationen: chronische Lumbalgien, Zervikalgien, myofasziale Triggerpunkte, Spannungskopfschmerzen, Sporterholung, Fibromyalgie.
Relative Kontraindikationen: akute Infekte mit Fieber, tiefe Venenthrombose, akute Entzündungen, unkontrollierte Antikoagulation, kürzliche Frakturen.
Manuelle Lymphdrainage (MLD): spezifische Technik für Ödeme, Wassereinlagerungen und postoperative Zustände.
Verbreitete Techniken: Schwedisch (klassisch), Deep Tissue, Sportmassage, Triggerpunkt, MLD, Pränatal/Postnatal, Faszientherapie, Hot Stone.
Unterschied zur Physiotherapie: Physiotherapie ist medizinisch verordnet und über KVG abrechenbar; Massagetherapie läuft über Zusatzversicherung.
Verzeichnis-Abdeckung: 16 aktive Fachpersonen in der Schweiz, mehrsprachig (FR, DE, EN, PT, ES, AR).
Preisindikationen
CHF 80–120 / Sitzung (abhängig von der Therapeutin/dem Therapeuten)
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